General Motors (Polen)

/ interview: Leszek Grudniewski

"Die ITURRI-Gruppe bietet uns seit mehr als 10 Jahren immer das Beste"

Sicherheitskoordinator der Lackiererei

Seit wann ist GM in Polen tätig?

GM ist ursprünglich ein mehr als 100 Jahre altes nordamerikanisches Unternehmen, das sich Mitte der 90er Jahre in Polen niedergelassen hat, einem Markt, der Wachstum im Kraftfahrzeugsektor versprach. Und die Leitung hat sich nicht getäuscht. Zuerst wurden die Büros in Warschau eröffnet und anschließend die Produktionsanlage in Gliwice. Zudem verfügen wir über eine Einkaufszentrale in Rumänien, eine Sicherheits-Koordinationszentrale in Österreich, die Europa-Zentrale in Deutschland und weitere über den Kontinent verteilte Produktionsanlagen.

Wie groß ist die Produktionskapazität der Anlage in Gliwice?

Gliwice hat mehr als 3.000 Mitarbeiter (die GM-Gruppe hat insgesamt 209.000) und hofft, während dieses Jahres eine Produktion von 180.000 Fahrzeugen zu erreichen. Die Weltwirtschaftskrise macht sich kaum bemerkbar und wir machen mit Wachstumsplänen weiter. Das Funktionieren des Unternehmens, zusammen mit dem vieler anderer außerhalb des Sektors, lässt sich mit staatlichen statistischen Daten belegen, wie die 3,8% Jahreswachstum des BIP (2010).

Sie sind Sicherheitskoordinator der Lackiererei, was sind Ihre Hauptziele?

Unsere Ziele sind auf diesem Gebiet sehr klar:

  • • Erhöhung der Sicherheit
  • • Anstieg der Produktqualität
  • • Anstieg der Produktion auf die maximale Anzahl von Fahrzeugen
  • • Entwicklung der Organisation für mehr Effizienz

Könnten Sie ein wenig näher auf den ersten Punkt eingehen, die Sicherheit?

Bei GM haben wir unseren eigenen Sicherheitsplan entwickelt, mit Anforderungen, die über die Standards der polnischen Gesetzgebung hinausgehen. Wir setzen alle Mittel ein, um die Anzahl von Arbeitsunfällen zu reduzieren. Ziel: keine Arbeitsunfälle. 2009 hatten wir 6 Fälle, und 2010 nur einen. Davon wurden 90% durch menschliches Versagen verursacht. Dies bringt Trainingspläne für das Personal bezüglich der Bewusstwerdung des Gebrauchs oder, besser gesagt, des richtigen Gebrauchs der PSA während der Arbeitszeit mit sich. Diese Arbeit wird Hand in Hand mit dem polnischen Team der ITURRI-Gruppe in Polen durchgeführt. Wir vertrauen auf ihr Wissen zum Thema Sicherheit, insbesondere hinsichtlich der Auswahl des geeigneten Produkts zur Risikovermeidung.

Welche sind diese Risiken?

Der Herstellungsprozess eines Fahrzeugs durchläuft hauptsächlich vier Phasen: Presse, Karosseriebau, Lackierung und Zusammenbau. Zudem bringt er eine gründliche Qualitätskontrolle mit sich sowie natürlich eine genauestens studierte Logistik, um diese ganze Struktur zu stützen. Die Unfallrisiken sind je nach Phase unterschiedlich. Je “roher” das Produkt, umso größer das Risiko. So macht das Risiko, sich am Blech zu schneiden, den Schutz der Hände des Arbeiters nötig, während in der Lackierphase versucht wird, das Produkt beispielsweise gegen Schrammen zu schützen.

Welches ist das meistgenutzte Schutzprodukt in der Anlage?

Handschuhe sind seit Jahren das erfolgreichste Produkt im Kraftfahrzeugsektor. Man kann sagen, dass das Team von ITURRI-Polen Experte ist auf diesem Gebiet. Sie bieten uns seit mehr als 10 Jahren immer das Beste, das Neueste, das Innovativste. Momentan arbeiten wir zudem an einer Linie von Sicherheitsschuhen und hoffen, das gleiche Produkt-, Service- und, letzten Endes, Zufriedenheitsniveau zu erreichen.